ROUND TABLE – Lösungen für nachhaltige individuelle Mobilität für Unternehmen

Round Table mit Vertretern der Kfz-Industrie, Fuhrparkmanager, Mobilitäts-Dienstleister

Teilnehmer: Marcella Kral
Jobbeschreibung: Obmann Stv. Fuhrparkverband Austria
Titel des Vortrags: Nachhaltige Mobilität
Mobilität kann nachhaltig sein, wenn man sie ganzheitlich betrachtet. Ein erster Schritt im Unternehmen ist oft den Fuhrpark und den Betriebsstandort e-fit zu machen. CO2 Vorgaben, car policy und TCO Vergleiche zwischen konventionellen Fahrzeugen und e-Fahrzeugen beschäftigen den Fuhrpark. Fuhrparkverantwortliche haben aktuell mit langen Lieferzeiten der e-Fahrzeuge zu kämpfen, was eine Planung sehr schwierig macht und bei der Berechnung der Ladekosten herrscht noch Intransparenz.
Ein Umstieg auf Elektromobilität in Fuhrparks gelingt, wenn diese 3 Schlagworte geklärt werden: Reichweite, Infrastruktur und Preis.
Derzeit gibt es in Österreich ca. 65.000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen. Das sind 1,3 Prozent des gesamten PKW-Bestands in Österreich. Über 81 Prozent dieser Elektrofahrzeuge werden betrieblich genutzt. Klar ist: Reichweite und Infrastruktur hängen unmittelbar zusammen. Und der etwas höhere Anschaffungswert wird durch Förderungen abgefedert.
Empfohlen wird zu 80% daheim oder am Betriebsstandort laden zu. Wie kann das gelingen?
Unternehmen, die in eigene Ladeinfrastruktur investieren und nicht nur den eigenen Fuhrpark laden lassen, sondern diese auch öffentlich zur Verfügung stellen, haben plötzlich die Möglichkeit den Betriebsstandort weiter zu attraktivieren! Kunde, Gäste können dann ebenso laden.
Nachhaltig bedeutet aber nicht nur die Antriebsart zu wechseln oder Ladeinfrastruktur zur Verfügung zu stellen samt Speicher und PV-Anlage, sondern auch verschiedene Mobilitätsformen zu wählen. E-Carsharing, Abomodelle, ÖPNV nutzen. Somit wird der Fuhrparkmanager zusehends zum Mobilitätsmanager.


 

Teilnehmer: Josef Nussbaumer
Jobbeschreibung: Sprecher des Fahrzeughandel in der Wirtschaftskammer Salzburg

 

 


Teilnehmer: Christian Clerici
Jobbeschreibung: Head of Content & Creation / Mitgründer
Titel des Vortrags: Nachhaltige Mobilitätslösungen
vibe ist das Netflix für Autos. Ein Abo-Modell für die modernste und flexibelste Art, individuelle Mobilität nachhaltig und zeitgemäß zu leben. Zum monatlichen Fixpreis können Nutzer ohne jedes Risiko, Elektroautos aller Hersteller und Klassen für 6 Monate oder länger ausprobieren. Im Abo sind sämtliche Kosten wie z.B. Versicherung, Service, Winterreifen, Autobahnvignette und auch die Anmeldung bereits enthalten. vibe begleitet als unabhängiger und kompetenter Partner in die Zukunft des Autofahrens.
Aber eigentlich ist vibe noch viel mehr: ein “gamechanger” für die Mobilitätswende. Denn schließlich geht es ja nicht darum, Veränderung nur mit Technologie herbeizuführen und zu unterstützen, ganz wichtig ist wohl auch das Mindest mit dem wir der Transformation begegnen.
Deshalb versteht sich vibe auch als Community. Menschen, die Lust haben auf Veränderung, die neugierig sind und sich nicht vor der Zukunft fürchten. Nachhaltigkeit, so die feste Überzeugung des Unternehmens findet eben auch im Kopf statt und darf durchaus lustbetont und unterhaltsam aufbereitet werden. Das Credo ist: “Nutzen statt besitzen” und die Frage: “Was kann mein Auto für mich tun” Nicht umgekehrt.

Teilnehmer: Renato Eggner
Jobbeschreibung: Sprecher des Fuhrparkmanagement-Ausschusses des VÖL
Titel des Vortrags: Leasing ist ein Wegbereiter des grünen Wandels
Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien und grüner Mobilität ist hoch, doch erschweren die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten oftmals den Umstieg. Hier kann Leasing als attraktive Finanzierungsform einen wichtigen Beitrag leisten und gilt gerade bei E-Fahrzeugen als Beschleuniger, der mittelfristig auch mehr junge und gut gewartete Gebrauchtwagen auf den Markt bringt. Aber auch für Photovoltaikanlagen, Pufferspeicher oder Wärmepumpen gibt es mittlerweile Leasingmodelle, die den Umstieg von Privathaushalten und Unternehmen auf umweltfreundliche Energien erleichtern und sich positiv auf die Erreichung der europäischen Klimaziele „Fit for 55“ auswirken.